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AG Leipzig: 500 Euro bei Diskriminierung an Diskotheken-Türe

Und wieder hat ein deutsches Gericht entschieden (AG Leipzig, Aktenzeichen unbekannt): Eine Diskothek, die einen Gast an der Türe abweist weil er ein Ausländer ist bzw. ausländisch erscheint, muss Schadensersatz wegen Diskriminierung leisten: 500 Euro. Das passt zu der bisherigen Rechtsprechung, dazu:

Keine U-30-Partys wegen des AGG mehr?

Im „Legal Tribune Online“ findet man den Hinweis auf eine gewagte Klage eines Anwalts:

Weil er keinen Eintritt zu einer U-30-Party erhielt, klagt ein 38-jähriger Rechtsanwalt gegen einen Clubbetreiber. Er fordert 5.000 Euro Entschädigung wegen Diskriminierung und eine Unterlassungserklärung wegen Wiederholungsgefahr.

Ich habe in meiner ausführlichen Darstellung zum Hausrecht in Diskotheken bereits klar gestellt, dass das Hausrecht nicht unbeschränkt gilt und u.a. durch das AGG empfindlich eingeschränkt wird.
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